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SOMMERNACHTSFETE 2011: Erst Baggern im Sand, dann SOMMERNACHTSFETE in der Halle

„Vorsicht Kirmes“, warnt das Verkehrszeichen an der Landesstraße 71 zwischen Voltlage und Recke. Kirmes? Nicht so ganz. Eher Schlagerparty, Beachvolleyballturnier und Sommernachtsfete. Das alles bot die Truppe „Weeser Sport“ am Wochenende beim Kehrmaschinenhersteller bema im Ortsteil Weese.

Von Björn Thienenkamp (Bersenbrücker Kreisblatt).

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Nebel, der durch große Ventilatoren gepustet wird, noch dazu von hinten grell erleuchtet, das ist schon ein faszinierender Effekt. Ebenso wie die beiden runden Leinwände an der Rückseite der Bühne, auf die Videosequenzen projiziert werden. „Wie auch beim Indian Summer kommt das Konzept und die Technik von Empire Entertainment aus Dörpen“, verrät Björn Boekelo, der in der Samstagnacht zusammen mit Matthias Kopietz als „DJ-Team Twister“ auf der Bühne steht und für die Musik sorgt, die das Publikum hören will. „Ein Mix aus den Top 100 gemischt mit den besten Fetensongs“, verrät der Mann mit einem Blaulicht auf seinem Helm das Angebot.

Beeindruckende Logistik am Getränkestand, werden doch in einer inneren Theke von einem Team Mixgetränke gefertigt, die von einem anderen Team an der äußeren Theke verkauft werden. Die meisten Mitwirkenden tragen schwarze T-Shirts. „Sommernachtsfete“ steht da drauf, über einer Palme. Auf dem Rücken wie bei Sportlern ein Name und eine Nummer. Magga mit der 15 füllt kleine Gläser aus der großen Karaffe auf. Änn mit der 4 verkauft fleißig und erfreut auch zu später Stunde noch mit einem bezaubernden Lächeln. „Die 4 kommt vom Volleyball“, sagt Änn, die eigentlich Anne Brinkmann heißt. Schuhmas hat die Nummer 1516. „Das ist das Jahr, in dem das bayrische Reinheitsgebot für Bier erlassen wurde“, ist das für ihn klar.

„Der ganze Haufen ist eigentlich gleich aufgestellt, wir sind über 40 Leute, das ist ein Zusammenschluss von Leuten aus der Gemeinde“, erklärt Michael Hülsmann, dass es beim „Weeser Sport“ keine Funktionsträger gibt. „Nach 30 Jahren hat die Weeser 10 in 2003 ihr letztes Trimm-dich-Fest veranstaltet, seit 2004 sind wir die neue Generation“, blickt er zurück. „Das Erwirtschaftete zu spenden“, stellt der 29-Jährige als Hauptzweck dar. „Beim Beachvolleyballturnier auf der Wiese der Familie Hülsmann sind 40 Mannschaften angetreten und zur Schlagerparty ist noch ein Bus der Heilpädagogischen Hilfe gekommen, die waren ruckzuck auf der Tanzfläche und haben Gas gegeben“, resümiert der Maschinenbau-Ingenieur, der noch einen großen Dank an das Firmeninhaber-Ehepaar Berens richtet.

Fabian Wessel hat sicher das genialste T-Shirt der Fete. Wie die Aussteuerungsanzeigen früher am Tape-Deck schlagen die bunten Leuchtbalken auf seiner Brust abhängig von der Lautstärke in die Höhe. „Das hat 20 Euro gekostet, plus Versand“, verrät der 17-Jährige. „Musik und Technik sind abwechslungsreich, es gibt ausreichend Getränke- und Fressbuden“, zeigt sich der Recker zufrieden, der zum zweiten Mal mit seinen Freunden hier ist. Ach ja, und Gabriela Hülsmann ist 19 geworden. Herzlichen Glückwunsch!

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